Die Friedhofs-Insel San Michele

Vieles, was auf der Hauptinsel Venedigs keinen Platz mehr hatte, wurde im Verlauf der letzten Jahrhunderte auf Nachbarinseln ausgelagert.

So auch den Friedhof (Cimitero) unter Napoleon Anfang des 19. Jahrhunderts. Zuerst war der Friedhof ein Privileg der Adligen. Mittlerweile werden hier alle Bürger von Venedig beerdigt, auch wenn der Platz nach wie vor sehr begrenzt ist.

Unser Tipp: Besuchen Sie auf Ihrer Fahrt von Venedig nach Murano auch die Friedhofsinsel. Unterbrechen sie einfach die Bootsfahrt und nehmen das nächste Boot zur Weiterfahrt nach Murano.

Dies gilt natürlich auch für die Rückfahrt. Die Insel San Michele war früher ein Kloster. Vor kurzem wurde die Friedhofs Insel erweitert mit moderner Architektur. Je nach Geschmack sind die Reaktionen darauf  unterschiedlich.

Die Gräber

Sie kommen sich hier vor, wie auf eine Blumen Gartenschau: hell, warm, bunt und auch etwas besinnlich. Viele uralte Bäume finden Sie hier. Eine Seltenheit in Venedig. Normalerweise sind mit einem Friedhof eher negative Gefühle wie Trauer und Schmerz verbunden.

Auch wenn es seltsam und fast schon makaber klingen sollte: Die bunte Farbenpracht italienischer Friedehöfe ist eher dazu angetan Ihre Stimmung zu heben, als dass Sie in eine melancholische Stimmung herab sinken. Viele bekannte Persönlichkeiten sind hier begraben. Zu den bekanntesten gehört wohl Igor Strawinski.

Einer der bekanntesten Söhne der Stadt Antonio Vivaldi werden Sie vergeblich suchen. Er war in Wien auf dem Armeleutefriedhof begraben, den es heute nicht mehr gibt.

Anreise mit dem Vaporetto der Linie 4.1 oder 4.2

Das Vaporetto sder Linie 4.1 oder 4.2, mit dem Sie nach Murano übersetzen, hält auch am Frioedhof: San Michele, so wie Sie das hier im Plan erkennen.






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