{"id":1551,"date":"2025-04-11T13:49:02","date_gmt":"2025-04-11T13:49:02","guid":{"rendered":"https:\/\/venedig.com\/?page_id=1551"},"modified":"2026-01-15T15:46:43","modified_gmt":"2026-01-15T15:46:43","slug":"kirchen-in-venedig","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/venedig.com\/fr\/kirchen-in-venedig\/","title":{"rendered":"\u00c9glises de Venise"},"content":{"rendered":"<h3 class=\"wp-block-heading\">Basilica di San Marco (Markusdom)<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"250\" height=\"163\" src=\"https:\/\/venedig.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/san_marco_front.jpg\" alt=\"\u00c9glises de Venise\" class=\"wp-image-1552\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die erste Markuskirche entstand 829-836 im Holzbau und ging 976 in Flammen auf. Die zweite &#8211; eine dreischiffige Basilica &#8211; wurde Ende des 10. Jahrhunderts fertig gestellt. Man ri\u00df sie Jahrzehnte sp\u00e4ter aus Eitelkeit und Geltungsbed\u00fcrfnis nieder. Die dritte sogenannte Contarini-Kirche war im Wesentlichen des Dogats von Domenico Contarini um 1043-1070 entstanden. Sie verschlang platzgreifend das alte San-Teodoro-Kirchlein. Dieser Bau \u00fcber kreuzf\u00f6rmigem Grundriss mit seinen <br>5 Kuppeln blieb im Kern bis zum heutigen Tage erhalten. Die auf wunderbare Weise wiederentdeckten Markusreliquien, die seit dem Brand von 976 unauffindbar waren, fand rechtzeitig zur Einweihung der neuen Kirche im Jahre 1094 statt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Legende besagt: Doge Vitale Falier und andere hohe Geistliche beteten um ein Wunder. Das Wunder geschah. Die Erde bebte. Ein Kirchenpfeiler \u00f6ffnete sich und gab die Reliquien frei. Die Kirche wurde wegen der &#8211; und immer wieder um die &#8211; Markusreliquien gebaut. Die erste Dogenkapelle entstand zu Beginn des 9. Jahrhunderts. Sie wurde Venetiens ersten Schutzpatron, San Todaro, geweiht. Die \u00dcberf\u00fchrung der Markusreliquien von Alexandria nach Venedig, ist legend\u00e4r. Zwei Kaufherren bezeichneten die mitgebrachten Gebeine als die des hl. Markus. Venedig glaubte an die Echtheit und ernannte Sie zum Staatsheiligtum.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:55px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">I. Gesuati (S. Maria del Rosario)<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"227\" src=\"https:\/\/venedig.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/maria_rosario.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1555\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Giorgio Massari (1687-1766) baute zwischen 1726 und 1736 die der Rosenkranzmadonna geweihte Dominikanerkirche. Der Fassade nach, nahm er Anleihen beim n\u00fcchtern-klassizistischen Stil Palladios, den er mit der Kirche I1 Redentore vor Augen hatte. Der architektonisch interessante gekuppelte Innenraum ist als Saalkirche mit Seitenkapellen gestaltet. In den Wandnischen zwischen den Halbs\u00e4ulen sind Propheten- und Apostelstatuen des S\u00fcdtiroler Rokokobildhauers Giovanni Maria Morlaiter zu sehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Gew\u00f6lbefresken in frohen Farben: Aufnahme des hl. Dominikus in den Himmel, Einsetzung des Rosenkranzes und Segnung eines Dominikaners von 1738 sind fr\u00fche Arbeiten des glanzvollen Dekorationsmeisters Giambattista Tiepolo. Auch das sch\u00f6ne Altarblatt Muttergottes mit drei Dominikanerinnen (um1740) am 1. Altar rechts stammt von Tiepolo.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weitere wertvolle Altarbl\u00e4tter sind: Papst Pius V. mit Heiligen (1732) von Sebastiano Ricci in der 1. Kapelle links, die Dominikanerheiligen Vinzenz Ferrer, Ludwig und Bertrand (1742) von Giovanni Battista Piazzetta am letzten Altar rechts und Christus am Kreuz (um 1560) von Jacopo Tintoretto am 3. Altar links.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neben der Kirche, die um 1500 entstandene Chiesa San GeroIamo dei Gesuati (S. Maria della Visitazione), befindet sich die unkonventionelle Kassettendecke aus dem 16. Jh., in der 60 farblich gefasste Tafeln mit den Bildnissen von Propheten und Heiligen eine &#8222;Heimsuchung&#8220; im Mitteltondo zu bestaunen sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Fondamenta delle Zattere ist heute eine Uferpromenade mit gem\u00fctlichen Eisdielen und Restaurants.<br>Fr\u00fcher erreichten die Fl\u00f6\u00dfer (Zattera = Flo\u00df) die nach einer langen Reise aus den Alpenfl\u00fcssen gekommen waren Ihr Ziel an der Fondamenta delle Zattere.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:52px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Madonna dell&#8216; Orto<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als die Kirche weihte man nach dem Bau Christophorus. Nachdem im nahen Garten ein Muttergottesbild gefunden wurde, benannte man diese 1420 um, und der Heilige blieb nur als Figur \u00fcber dem Portal erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die sp\u00e4tgotische Fassade in backsteinrot, mit wei\u00dfem wie Spitze wirkendem Zierat&nbsp;einer sch\u00f6n gearbeiteten Verk\u00fcndigungsgruppe \u00fcber dem Portal und bekr\u00f6nenden Tabernakeln, ist ein Juwel. An den Seitenteilen zeigt sie eine subtil aufgesetzte Galerie mit zw\u00f6lf Apostelstatuen aus der Werkstatt von Paolo und Pierpaolo Dalle Massegne.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Innenraum befindet sich eine dreischiffige S\u00e4ulenbasilika. Am 1. Seitenaltar rechts er\u00f6ffnet das Altarblatt Johannes der T\u00e4ufer mit Heiligen, den Bilderreigen und leitet zu den gro\u00dfformatigen Gem\u00e4lden Tintorettos \u00fcber: \u00fcber dem Eingang zur Markuskapelle im rechten Seitenschiff befindet sich sein ber\u00fchmter Tempelgang Mari\u00e4 (um 1552).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die dramatisch bewegten Fr\u00fchwerke: Anbetung des Goldenen Kalbes, J\u00fcngstes Gericht, die Apsisrundung, Vision des hl. Petrus, Enthauptung des hl. Paulus und im Zentrum: die Verk\u00fcndigung von Palma Giovane, schm\u00fccken den Chorraum. In der rechten Chorkapelle, nahe seiner Bilder, liegt Tintoretto begraben. In der Capella Contarini im linken Seitenschiff befindet sich das Altarbild Die hl. Agnes erweckt den Sohn des r\u00f6mischen Pr\u00e4fekten, das zu seinen Sp\u00e4twerken z\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:48px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Kirche Vivaldis &#8211; La Pieta (S. Maria della Visitazione)<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"140\" height=\"217\" src=\"https:\/\/venedig.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/maria_pieta.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1558\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Giorgio Massari erbaute diese Kirche im Jahre 1745 &#8211; 1762. Giambattista Tiepolos Deckengem\u00e4lde dominieren den Hauptraum dieser Kirche. Die Fassade wurde allerdings erst 1906 fertig gestellt. Sie orientiert sich an palladianischen Vorgaben.\u00a0 Die Kirche und die angrenzenden Geb\u00e4ude des Ospedale della Piet\u00e4 waren im 17. Jh. ein Waisenhaus f\u00fcr junge M\u00e4dchen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es beherbergte im 18. Jh. ein Konservatorium, das ab 1716 unter der Leitung des wegen seiner Haarfarbe Prete rosso, roter Priester, genannten Antonio Vivaldi (1678-1741) gr\u00f6\u00dfte Anerkennung erfuhr. Es werden noch heute die Sinfonien und Konzerte des bedeutenden Komponisten -Vier Jahreszeiten- , in dem hohen klassizistischen Kirchenraum, der \u00fcber eine ideale Akustik verf\u00fcgt, gelegentlich aufgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:51px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">San Francesco della Vigna<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"200\" height=\"162\" src=\"https:\/\/venedig.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/SanFrancescodellaVigna.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1560\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An jener Stelle, wo sich die wundersame Geschichte von der Praedestinatio Sancti Marci ereignet haben soll, die als -Il sogno di San Marco- bekannt wurde, steht die Kirche San Francesco della Vigna. Dem hl. Markus, der sich zwischen Rebst\u00f6cken ausruhte, war im Traum ein Engel erschienen, der zu ihm sagte: &#8222;Friede sei mit dir, Markus, mein Evangelist, wisse, dass hier dereinst dein Leib ruhen wird&#8220;. San Francesco della Vigna, urspr\u00fcnglich von Weing\u00e4rten umgeben, heute dicht von Geb\u00e4uden umringt, entstand im 13. Jh. als monumentaler Klosterkomplex. Nach den Pl\u00e4nen von Jacopo Veronese wurde die alte Kirche im 16 Jh. neu erbaut. 1562 f\u00fchrte Andrea Palladio die Fassade aus. Sansovino gestaltete den Innenraum.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">San Geremia<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"200\" height=\"133\" src=\"https:\/\/venedig.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/geremia.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1562\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwischen den Kreuzarmen der Kirche steht ein Wohnhaus und ein Campanile aus dem 12. Jh., der mit einem 600 Jahre j\u00fcngeren Palast verbunden wurde. San Geremia, eine Zweifassadenkirche entstand in zwei Bauphasen im 18. und 19. Jh. Der Brescianer Architekt Carlo Corbellini konzipierte den Neubau der Kreuzkuppelkirche auf alten Fundamenten. <\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:49px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">San Giacomo di Rialto<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"200\" height=\"187\" src=\"https:\/\/venedig.com\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/SanGiacomo.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1564\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die \u00e4lteste Kirche Venedigs, wie es das Volk sagt. Rechts liegt der kleine Campo San Giacomo di Rialto mit der ber\u00fchmten Kirche San Giacomo. Sie soll im 7.\/8. Jh. zusammen mit &#8222;Venedig&#8220; auf die &#8222;Welt&#8220; gekommen sein. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wahrscheinlich stammt sie aber aus dem 9. Jh. Inmitten von \u00fcppig beladenenen Obst- und Gem\u00fcsest\u00e4nden dominiert sie seit eh und je den Platz. Mehrere Male brannte sie, wurde \u00fcberschwemmt und wurde im 12. Jh. und 17. Jh. ver\u00e4ndert. F\u00fcnf Marmors\u00e4ulen aus dem Mittelalter, tragen die Vorhalle. Sie wird auch heute noch von D\u00fcften des Marktes umweht. Eine gro\u00dfe Uhr von 1410 l\u00e4sst sie in einem noch eleganteren Licht erscheinen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Basilica di San Marco (Markusdom) Die erste Markuskirche entstand 829-836 im Holzbau und ging 976 in Flammen auf. Die zweite &#8211; eine dreischiffige Basilica &#8211; wurde Ende des 10. Jahrhunderts fertig gestellt. Man ri\u00df sie Jahrzehnte sp\u00e4ter aus Eitelkeit und Geltungsbed\u00fcrfnis nieder. 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