Während sich am Markusplatz die Welt trifft, bewahrt sich Castello eine fast dörfliche Ruhe. In diesem größten und grünsten Stadtteil Venedigs scheint die Zeit ein wenig langsamer zu gehen. Hier hängen die Wäscheleinen noch quer über die Gassen, und die Kinder spielen auf weiten Plätzen Fußball. Begleiten Sie mich auf einem Rundweg durch Castello, der Sie von der imposanten Geschichte des Arsenals bis zu den schattigen Parks am Ende der Stadt führt.
Da Castello sehr weitläufig ist, ist es gut zu wissen, dass es hier (besonders bei der Via Garibaldi) viele ebenerdige Cafés und Restaurants gibt, in denen man wunderbar eine Pause einlegen kann. Das gilt besonders für Senioren.
Das Sestiere (Stadt Sechstel) Castello

Der Plan ist von https://www.OpenStreetMap.org – © OpenStreetMap-Mitwirkende
Der Stadtteil Castello beginnt gleich hinter dem Dogenpalast und liegt im Süd-Osten der Stadt. Es ist der größte der 6 Stadtteile. Auch die Friedhofsinsel San Michele (oben im Bild) gehört dazu. Der Name Castello bedeutet: Schloss, Burg Festung bzw. Kastell. In diesem Stadtteil befand sich einst die Residenz des Bischofs von Olivolo.
Start der Tour

Wir empfehlen Ihnen, dass Sie die Tour im Zentrum von Venedig am Markusplatz beginnen.
- Stellen Sie sich mit dem Rücken vor den Markusdom.
- Vor Ihnen liegt die Längsseite des Markus Platzes.
- Links von Ihnen geht es durch die Piazzetta zur Lagune.
- Dort gehen Sie bitte hin.
- An der Lagune, gehen Sie links am Dogenpalast vorbei.
Gehen Sie über die Brücke Ponte della Paglia die sich vor der Seufzerbrücke befindet. Direkt nach der Brücke sind Sie schon im Stadtteil Castello.
Die ersten Sehenswürdigkeiten

Der Plan ist von https://www.OpenStreetMap.org – © OpenStreetMap-Mitwirkende
Den Dogenpalast zählen wir hier nicht zu den Sehenswürdigkeiten im Stadtteil Castello. Denn genaugenommen liegt er noch im Zentrum, im Stadtteil San Marco. Der Stadtteil Castello beginnt hinter der Brücke Ponte della Paglia. Falls Sie bei der Seufzerbrücke noch nicht waren, können Sie jetzt Ihre Bilder machen. Beachten Sie, dass die Seufzerbrücke nur um die Mittagszeit in der Sonne liegt. Früh am Morgen und spät am Nachmittag liegt sie im Schatten und ist damit für gute Fotoaufnahmen ungeeignet.
Die Brücke Ponte della Paglia und die Seufzerbrücke

Wenn Sie Bilder von der Seufzer Brücke machen, die gleichzeitig auch Ihre Begleitung ablichten, geht dies am besten oben auf der Brücke Ponte della Paglia, die vor der Seufzerbrücke über den Kanal geht. Beachten Sie, dass diese Brücke die meistbesuchte Brücke von ganz Venedig ist. Wir schätzen dass es viele Millionen Touristen pro Jahr sind, die über diese Brücke gehen.
Jeder Tourist der mit den öffentlichen Verkehrsmittel (Vaporetti) kommt und zum Markusplatz will, kommt hier vorbei. Hier ist fast immer extrem viel los. Wenn Ihre Begleitung am Brückengeländer steht und Sie einen oder zwei Meter zurückgehen sind Sie mitten im Passanten Strom. Dass Sie dabei unbeabsichtig angerempelt werden, ist ganz normal.
Die Seufzerbrücke

Wenn Sie fotografisch anspruchsvollere Bilder mit nach Hause nehmen wollen, gehen Sie vom Markusplatz kommend, ganz über die Brücke Ponte della Paglia hinüber auf die andere Kanal Seite. Dort unten an der Treppe, gehen Sie sofort nach links und dann wieder etwas zurück bis Sie direkt an das Ufer des kleinen Kanals kommen, über den in 30 Meter Entfernung die Seufzerbrücke führt.
Gute Bilder erkennt man meist daran, dass sie einen Vordergrund, einen Mittelteil und einen Hintergrund haben und dass wenn möglich, eine Linie das Auge des Betrachters ins Bild hinein führt. Nirgends ist es leichter einen passenden Vordergrund zu finden als in Venedig: Gehen Sie an einen Kanal und warten Sie ein paar Momente und eine Gondel fährt vor Ihre Linse.
Das Luxus Hotel Danieli

Gehen Sie nach der Seufzerbrücke weiter. Sie befinden sich jetzt auf der Prachtstraße mit dem Namen: Riva degli Schiavoni (Straße der Slaven (Dalmatien)). Sie beginnt am Markusplatz bzw. an der Piazzetta und geht bis zum Biennal Gelände (Giardini pubblici).
Sie ist die bedeutendste Flaniermeile von Venedig: Breit, sonnig mit bestem Panorama Blick.
Als erstes kommen Sie nach der Seufzerbrücke an dem Luxus Hotels Danieli in seinen 3 Häusern vorbei. Übrigens hat das linke der Gebäude eine Dachterrasse mit einer der schönsten Aussichten von Venedig. Falls Sie das nötige Kleingeld für ein Essen in einem 5 Sterne Hotel haben, können Sie von dort oben eine kulinarisch exzellente Mahlzeit mit Pracht-Aussicht genießen. Die Homepage der Dachterrasse ist: https://www.terrazzadanieli.com/
Wie im Bild eingezeichnet ist im linken Gebäude der Treffpunkt für einen organsierten Inselauslug nach Murano, Burano und Torcello.
Antonio Vivaldi

Gehen Sie nach den Danieli Hotels weiter auf der Riva degli Schiavoni. Damit die Boote auch bei Hochwasser unter den zahlreichen Brücken durchkommen, sind diese sehr viel höher als im Stadtgebiet. An der Vaporetto Haltestelle S. Marco-S.Zaccaria „A“ der Line 14 und 15, die zum Lido und nach Punta Sabbioni fahren, ist auch die Kirche Santa Maria della Pietà. Die Kirche wurde erst nach dem Tod von Antonio Vivaldi, einer bekanntesten Söhne der Stadt, gebaut.
Die Homepage ist: http://www.pietavenezia.org/it/
Ausflug nach Burano

Unser Tipp: Die Touristen die von Venedig nach Burano wollen, gehen meist zur Haltestelle Fondamente Nove im Nordosten der Stadt. Entsprechend überfüllt sind diese kleinen Boote.
Die wenigsten Touristen wissen jedoch, dass direkt vor der Kirche La Pietà die Line 14 auch nach Burano fährt. Schauen Sie sich den Fahrplan der Linie 14 an. Es ist eine herrliche Fahrt über den Lido, Punta Sabbioni, Tre Porti und die Lagune von Venedig.
Viele Boote der Linie 14 sind größer und haben ein Obergeschoß von dem aus Sie eine herrliche Aussicht während der Fahrt haben.
Kurzer Abstecher zur Nachbarinsel San Giorgio

An der Vaporetto Haltestelle S. Marco-S.Zaccaria „B“ fährt Sie in 3 Minuten die Linie 2 hinüber zur Nachbarinsel San Giorgio. Von dem Kirchturm haben Sie den besten Blick auf die Skyline von Venedig und auf die Riva degli Schiavoni beginnend am Markusplatz bis zum Biennale Gelände.
Unser Tipp: Der Besuch lohnt sich. Während am Campanile am Markusplatz die Massen-Touristen fast immer in einer großen Warteschlange anstehen, kommen Sie hier sofort zum Lift. Und die Aussicht ist noch viel schöner.
Panorama Bilder vom Kirchturm San Giorgio








Der weitere Verlauf der Tour

Der Plan ist von https://www.OpenStreetMap.org – © OpenStreetMap-Mitwirkende
Gehen Sie immer weiter auf der breiten Straße Riva degli Schiavoni. Es ist eine schöne Tour. Viel Weite, viel Aussicht, viel Lagune, viel Sonne, viel Panorama. Es wird Ihnen sehr gefallen.
Viel Betrieb auf der Riva degli Schiavoni

Jeder Tourist der mit den öffentlichen Verkehrsmittel ins Zentrum der Stadt zum Markuslatz will, kommt hier vorbei. Und natürlich jeder Tourist mit den öffentlichen Verkehrsmittel wieder zurück- oder weitfährt ebenfalls. Damit kommt JEDER Besucher mind. 2mal hier vorbei. Allerdings gilt das nur für den Abschnitt am Markusplatz. Je weiter Sie sich vom Markusplatz entfernen, je ruhiger wird es.
Massentourismus von Punta Sabbioni und Tronchetto

Venedig ist ein Tourismus Magnet. Die Angaben über die genaue Anzahl an Touristen wird aber oft übertrieben. Zurzeit sind es 11 Millionen Gäste die hier pro Jahr übernachten. Hinzu kommen nochmals geschätzte 20 Millionen Tages Touristen. Die überwiegende Mehrheit davon, kommt mit Schiffen von Punta Sabbioni bzw. der Parkinsel Tronchetto, die hier an der Riva degli Schiavoni anlegen. Wenn Sie diesen Teil der Tour hinter sich haben wird es sehr schnell sehr ruhig. Hier parken übrigens auch die Ausflugschiffe, die direkt von den Adria Badeorte wie z.B. Jesolo, Caorle, oder Lignano kommen und hier die Passagier absetzen.
Die aktuellen Zahlen: Februar 2026
- Gesamtbesucher: Jährlich kommen etwa 25 bis 30 Millionen Touristen nach Venedig.
- Tagestouristen: Davon sind rund 70 % bis 80 % Tagestouristen. Das sind etwa 18 bis 20 Millionen Menschen, die abends wieder abreisen.
- Übernachtungsgäste: Nur etwa 5 bis 8 Millionen Besucher bleiben mindestens eine Nacht in der Stadt.
Private Boote der Luxusklasse

Je weiter Sie sich vom Zentrum entfernen, je günstiger wird der Preis für die Bootsanleger. Normalerweise sind hier immer viele private Luxus Jachten. Auch die Tages Ausflugsboote von Jesolo, Caorle oder Lignano legen hier an und lassen die Gäste der Badeorte für einen Tag nach Venedig.
Die großen Kreuzfahrt Schiffe finden sie hier NICHT. Diese gehen im Hafen von Venedig vor Anker. Dieser Hafen ist eine Stunde zu Fuß vom Markusplatz entfernt und genau auf der anderen gegenüberliegenden Seite der Stadt. Die Touristen der Kreuzfahrtschiffe kommen nicht bis hierher.
Die Weite

Und drehen Sie sich ab und zu einmal um. Die herrliche Skyline mit Campanile, Dogenpalast, San Giorgio, La Salute, etc. liegt jetzt hinter Ihnen in der Sonne. Genießen Sie die Luft, die Lagune, den Wind, die Boote, die Aussicht, die Weite. Es wird Ihnen gefallen. Hier ist es so ganz anders, als in den engen, dunkeln Gassen der Stadt. Sie sind hier am schönsten Panorama und Aussichts-Punkt der Stadt.
Sonnenuntergang

Wenig ist bei den Fotografen mehr beliebt, als Bilder vom Sonnenuntergang über der Skyline von Venedig zu machen. Hier am Ende der Riva degli Schiavoni haben Sie dazu die beste Gelegenheit.
Die genaue Uhrzeit ist natürlich extrem von der Jahreszeit abhängig. Den exakten Punkt am Horizont, an dem Sonne untergeht, können Sie aber selbst bestimmen. Je weiter weg vom Markusplatz Sie gehen, je mehr „wandert“ Sonne nach links im Bild. Je näher Sie wieder zum Markusplatz zurückgehen, je mehr „wandert“ die Sonne nach rechts im Bild. Wenn Sie als Fotograf der Meinung sind, die Sonne sollte über der Kirchkuppel der La Salute (hier im Bild) untergehen, müssen Sie weiter weg vom Markusplatz gehen. Dieses Bild zeigt die Sonne exakt über der Einfahrt des Canal Grande.
Zwei Schifffahrts Museen

Das Museum Museo Storico Navale zeigt Ihnen die allgemeine Geschichte der Seefahrt, speziell der Republik Venedig. Auf 5 Etagen in über 40 Ausstellungssälen wird die Geschichte der Marine von Venedig rekonstruiert. Der aktuelle Eintritt kostet 10,00 Euro. Im Preis ist auch der Eintritt für ein zweites Marine Museum enthalten.
Die Homepage des Museums ist: https://www.visitmuve.it/it/musei/museo-storico-navale-di-venezia
Das zweite Marine Museum

Gehen Sie dazu links am Museum Museo Storico Navale vorbei, den Kanal entlang bis zur Holzbrücke vor dem Arsenal. Ganz hinten angekommen, rechts hinter einer Hausecke verborgen ist der Eingang zum zweiten Seefahrt Museum den Sie hier im Bild sehen.
Arsenal: Die historische Schiffswerft

Das Arsenal ist die historische Schiffswerft der ehemaligen Republik Venedig. Das Wort Arsenal stammt von dem arabischen Wort: darsiná-a für „Arbeitsstätte“. Die Werft war damals der größte Produktionsbetrieb Europas. Heute ist das Arsenal in Venedig nicht nur Schauplatz für die Biennale, sondern bietet dem Instituto di Studi Militari Marittimi, der Führungsakademie der italienischen Marine, und dem Museo storico navale, dem Marinemuseum, einen würdigen Rahmen. Das Eingangstor, welches heute geschlossen ist, befindet sich links neben dem Wassertor. Über die Holzbrücke im Bild kommen Sie zum Eingangstor. Normalerweise ist das Arsenal nur bei besonderen Veranstaltungen der Biennale geöffnet. Das Areal ist immer während der Kunst- bzw. Architekturbiennalen in der Regel von Mai bis November zu besichtigen.
Sitz Bänke

Wie Sie hier im Bild sehen sind direkt an der Kaimauer mehrere Marmorbänke die zur Rast und Besinnung und zum Rundblick einladen. Ein kurzes Innehalten und einige Bilder ist diese Aussicht auf jeden Fall wert. Außerdem werden Sie merken, dass sich hier nur ganz wenige Touristen verlaufen. So ist es übrigens in ganz Venedig der Fall. Je weiter Sie vom Markusplatz wegkommen, je ruhiger wird es.
Der Massentourist trampelt hier NICHT vorbei. Oftmals genügen nur wenige Meter von Zentrum entfernt und es ist westlich weniger los.
Der weitere Verlauf der Tour

Der Plan ist von https://www.OpenStreetMap.org – © OpenStreetMap-Mitwirkende
Gehen Sie vom Eingangstor des Arsenals wieder zurück bis vor zur Lagune. Gehen Sie am Museo Storico Navale vorbei, weiter auf der breiten Riva degli Schiavoni. Gehen Sie über die Brücke „Ponte de la Veneta“ das nächsten Kanals und biegen Sie dann 45 Grad links ab in das Stadtgebiet Castello.
Typisch Castello

Sie werden es selbst merken: Je weiter Sie vom Markusplatz weggehen, je ruhiger und stiller wird der Betrieb auf den Gassen. Hier im Herzen des Stadtteils Castello finden Sie fast nur Einheimischen und ein paar Touristen, deren Unterkunft hier liegt. Gehen Sie diese breite Gasse, die Sie hier im Bild sehen, für etwa 300 Meter hinein. Wenn Sie auf der Höhe der Kirche Chiesa San Francesco di Paola sind (linke Seite) biegen Sie nach rechts ab. Sie kommen dann durch einen kleinen Park wieder zurück zur Lagune. Dort angekommen ist auch der Eingang zur Biennale.
Oase der Ruhe

Wenn im Castello auf der linken Seite die Kirche Chiesa San Francesco di Paola sehen, biegen Sie nach rechts ab und gehen Sie durch die kleine Park-Allee wieder bis zur Lagune vor. Sie kommen als erstes an einen Denkmal von Giuseppe Garibaldi vorbei. Giuseppe Garibaldi war ein italienischer Freiheitskämpfer. Rechts und links in dieser kleinen Allee, sind Bänke im Schatten aufgestellt, die gerade im Sommer zu einer kleinen Erholungspause einladen.
Giardini – das Biennale Gelände

Am Ende der kleinen Allee, ist der Eingang zur Biennale (zweijährliche Kunstausstellung von Venedig) mit den zahlreichen Kassen die Sie hier im Bild sehen. Hier im Stadtteil Castello in der Region: Giardini (zu Deutsch: Gärten) ist der Hauptschauplatz der Biennale. Auf Wikipedia ist die Biennale sehr ausführlich erklärt, so dass wir es hier im Ratgeber: Castello Rundgang nicht nochmals tun müssen.
Paradiso

Direkt vor dem Biennale Gelände und direkt an der Lagune ist das Restaurant Paradiso. Es lädt zu einer kurzen Rast ein. Fr. Susanne Kunz-Saponaro (Co Autorin dieses Ratgebers) ist hier auch öfters zu Gast. Homepage: http://www.inparadiso.net/
Mit der Linie 4.1 zum Fondamente Nove

Der Plan ist von https://www.OpenStreetMap.org – © OpenStreetMap-Mitwirkende
Von der Haltestelle GIARDINI BIENNALE „B“ bis zur Haltestelle F.TE NOVE „B“ (Fondamente Nove) fährt Sie das Vaporetto der Linie 4,1 in ca. 27 Minuten. Hier im Plan ist die kurze Fahrt mit rot eingezeichnet. Die Alternative zur kurzen Schifffahrt mit der Linie 4.1 wäre ein langer wilder Zickzack Kurs bis zu den nächsten Sehenswürdigkeiten. Deshalb empfehlen wir Ihnen die kleine Fahrt mit dem Vaporetto. Wenn Sie den Uferweg wie bisher weitergehen würden, kommen Sie zum Fußball Stadion von Venedig und zum Sperrgebiet der Italienische Marine: Scuola navale militare „Francesco Morosini“
Der weitere Verlauf der Tour

Der Plan ist von https://www.OpenStreetMap.org – © OpenStreetMap-MitwirkendeSteigen Sie an der Haltestelle Fondamente Nove aus und gehen zunächst auf der Uferstraße ein kurzes Stück zurück in die Richtung (Richtung Krankenhaus), von der das Vaporetto hierher gefahren ist. Gehen Sie dann am Krankenhaus den Kanal entlang bis zum Platz: Campo Santi Giovanni e Paolo
Friedhofs Insel San Michele

Wenn Sie mit dem Vaporetto an der Haltestelle Fondamente Nove ankommen, sehen Sie die Nachbarinsel San Michele mit dem Friedhof von Venedig. Diese Insel gehört auch noch zum Stadtteil Costello. Der Besuch ist im Ratgeber für den Inselausflug (Murano und Burano) genau beschrieben, so dass wir hier nicht näher darauf eingehen.
Am Krankenhaus entlang

Gehen Sie von der Haltestelle Fondamente Nove ca. 100 Meter zurück über die Brücke im Bildhintergrund und dann am Kanal und am Krankenhaus (rechts im Bild) entlang.
Die Scuola Grande di San Marco

Heute ist das Gebäude hier im Bild, der Haupteingang des Krankenhauses Ospedale Civile SS. Giovanni e Paolo di Venezia. Gehen Sie in das Gebäude hinein. Gehen Sie am Pförtner vorbei. Er kümmert sich nicht um Sie. So viele Menschen gehen hier täglich ein und aus. Gehen Sie dann rechts die Treppe hoch. Im Obergeschoss, ist heute eine medizinische Bibliothek die als Museum dient. Sie kostet einen kleinen Eintritt. Beachten Sie vor allem im großen Saal die großartigen vergoldeten Kassettendecken. Sie sind besonders sehenswert.
Die Kirche Giovanni e Paolo

Die Kirche Santi Giovanni e Paolo ist mit knapp 100m eine der größten Kirchen in Venedig. Mit der Basilika ist es wie mit vielen anderen Kirchen: Wenn Sie nicht vorab informieret sind, welche Bilder, Ikonen und Skulpturen sich im Innern befinden, werden Sie enttäuscht sein. Ein sachkundiger Stadtführer bzw. Stadtführerin kann Ihnen alle interessanten Kostbarkeiten, Besonderheiten und Feinheiten erklären. Ein Laie der nur mal kurz reinschaut, ist nach 5 Minuten wieder draußen.
Die Homepage ist: https://santigiovanniepaolo.it/home-de/
Eine kleine Rast ?

Hier an dem großen Platz: Campo Santi Giovanni e Paolo vor der Kirche Giovanni e Paolo bietet sich auch eine kleine Rast und Verschnaufpause an. Suchen Sie sich spontan das Straßencafé aus, welches Ihnen am besten zusagt. Je nach Jahreszeit, sind entweder die sonnigen oder die schattigen Plätze sinnvoll. Unserer Meinung nach ist Rosa Salva das Beste.
Zurück zum Markusplatz oder zur Rialtobrücke

Vom Campo Santi Giovanni e Paolo gehen Sie wie im Bild eingezeichnet über die Brücke und folgen Sie der Beschilderung Richtung San Marco oder Richtung Rialto. Der Weg zurück ins Zentrum ist sehr gut beschildert. Einen Plan benötigen Sie dazu nicht.


Bernd Morgenthaler, Experte für Venedig.
Inhaber und Betreiber von Venedig.com seit 1998.
Mit 40-jähriger Erfahrung in der Vermittlung komplexer Inhalte liegt mein Fokus heute auf präzisen, barrierefreien Informationen für alle Venedig Besucher und positiven Nachrichten aus der Lagunenstadt.


Dr. Susanne Kunz-Saponaro – Zu meiner Person
Ich bin in Deutschland geboren und ausgebildet als Kunsthistorikerin und Stadtführerin. Ich bin offiziell zertifizierte Fremdenführerin für Venedig. Die Führungen, die ich Ihnen anbiete, sind immer auf Ihre Interessen zugeschnitten. Weitere Informationen bekommen Sie auf meiner Homepage: http://www.stadtfuehrungen-venedig.de/index.htm