Alle Informationen über den Markusplatz in Venedig
Hier sind fast 80% der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Venedigs auf engstem Raum versammelt:
- der Markusdom,
- der Kirchturm (Campanile) des Markusdoms,
- der Uhrenturm,
- die bekannten 3 Cafés: Café Lavena, Quadri und Café Florian.,
- das Museum Correr,
- die alten und neuen Prokuratien,
- die Piazzetta mit dem Dogenpalast,
- der Prachtboulevard Riva degli Schiavoni und
- die Seufzerbrücke.
Hier ins Zentrum müssen Sie als erstes hin. Und wenn Sie sich selbst etwas Gutes tun wollen, setzen Sie sich draußen im Freien in eines der 3 berühmen Cafés, genießen einen Aperol Spritz oder einen Espresso bzw. Cappuccino und sehen sich in aller Ruhe um. Sie werden es NICHT bereuen, auch wenn es hier etwas teurer ist. Sie müssen selbst entscheiden, was Sie sich wert sind.
Das wichtigste zuerst: Der Markusdom

Der Markusdom (Basilica San Marco) ist die Hauptattraktion in Venedig. Und dominiert mit seiner Schönheit und architektonischer Pracht den Markusplatz. Hier klicken: Der Markusdom am Markusplatz in Venedig
Der Campanile

Der Campanile (Kirchturm) vom Markusdom. Das höchste Gebäude in Venedig. Hier schaut jeder hoch. Hier will jeder rauf. Hier klicken: Der Campanile am Markusplatz in Venedig
Tipp: Venedig bei Nacht – Tanzen auf dem Markusplatz

Auch abends spielen die Musiker in den 3 Cafés auf dem Markusplatz. Sogar noch viel schöner, ergreifender und romantischer. Kein hektisches Treiben vom Massentourismus wie am Tag. Sie müssen sich ja nicht unbedingt hinsetzen und etwas bestellen. Die Cafés direkt auf dem Markusplatz haben den Ruf sehr sehr teuer zu sein. Dabei wird meist vergessen, dass es gerade hier auch sehr sehr schön ist.
Unser Experten Tipp: Nehmen Sie eine Flasche Prosecco und Gläser mit (es dürfen auch Plastikbecher sein) und feiern Sie den schönen Tag hier in Venedig oder feiern Sie sich selbst. Stoßen Sie an auf Ihren Ausflug nach Venedig und genießen Sie das italienische Dolce Vita.
Von den 3 Kapellen spielt immer nur eine. Die beiden anderen legen eine kurze schöpferische Pause ein. Wandern Sie mit der Musik über den Platz hin und her.
Tanzen Sie mit der schönen und ergreifenden Musik. Die anderen tun es auch. Sie werden es selbst erleben und diese Momente nie mehr vergessen! Der Markusplatz in einer lauen Sommernacht: Deshalb sind Sie hier in Venedig. Traumhaft. So schön kann Leben sein !
Weiße Linien auf dem Markusplatz

Die weißen Linien aus Marmor auf dem Markusplatz, markieren die Stellflächen, auf welchen früher die Marktstände aufgebaut werden durften. Optisch verlängert Zusätzlich zur Hilfe für die Marktleute ihren Stand besser zu finden, wirkt der Markusplatz aufgrund der weißen Linien auch etwas länger, größer und gestreckt. Das Bild wurde vom Kirchturm (Campanile) des Markusdoms aufgenommen. Das Café links im Bild ist das Café Florian. Sehr empfehlenswert.
Unser Experten Tipp: Falls Sie sich nicht entscheiden können, welches Café Sie auswählen, hier ein kleiner Tipp: Machen Sie es vom Wetter und der Tageszeit anhängig. Je nachdem wie das Wetter und der Sonnenstand ist, suchen Sie entweder die Sonne und Wärme, oder die Kühle und Frische. Sie erkennen sofort wo die Sonne gerade scheint und was Sie spontan bevorzugen. Den Schatten oder die Wärme. Zum Glück haben Sie diese Auswahl. Nutzen Sie sie.
Der Markusplatz zur Hochsaison

Venedig. Er ist 175 m lang, bis zu 82 m breit und wird umrahmt von zahlreichen, hier beschriebenen, bekannten Sehenswürdigkeiten. Der Platz ist trapezoid. Nur der Markusplatz und der Piazzale Roma werden Platz genannt. Alle anderen Plätze in Venedig heißen Campo (Feld). Sicher haben Sie auch schon gehört, dass der Markusplatz der schönste Salon Europas ist. Sehen Sie sich um, und entscheiden Sie selbst, ob dies stimmt. Sie werden beeindruckt sein.
Das Bild ist übrigens am 13. Juli 16:00 Uhr aufgenommen. Also mitten in der Sommer-Hochsaison. Und wie Sie dem Bild entnehmen können, spielt sich der meiste Betrieb und Rummel unmittelbar vor dem Markusdom ab. Der hintere Teil des Markusplatzes ist selbst in der Hochsaison relativ leer.
Unser Experten Tipp für den Markusplatz

Gegenüber des Markusdoms am Markusplatz befindet sich das Museum Correr. Es ist im Eintrittspreis für den Dogenpalst enthalten, aber bei weitem nicht so sehr besucht wie der Dogenpalast selbst.
Trotzdem, sollten sie hier einen Blick reinwerfen. Und noch besser: Sie sollten das Café Correr welches sich vor dem Museum befindet, besuchen. Sie sitzen im ersten Stock, direkt am Fenster mit einem herrlichen unvergleichlichen Blick auf den Markusplatz. Die Übersicht ist gigantisch. Und da dieses Café so gut wie niemand kennt, ist es sehr ruhig. Der Massentourist kommt hier nicht hin. Er weiss nichts von diesem Café.
Für alle 4 Museen am Markusplatz gilt eine gemeinsame Eintrittskarte mit dem Preis von 30 Euro. Wenn Sie also den Dogenpalst besichtigen, können Sie auch eine kurzen Blick ins Museum Correr werden. Außerdem können die Räume besichtigt werden, in denen die österreichischen Kaiser während ihres Venedig-Aufenthaltes wohnten und in denen auch Kaiser Franz Josef mit Sissi mehrmals übernachtete.
Unser Experten Tipp: Falls sich am Eingang zum Dogenpalast eine längere Warteschlange staut, gehen Sie zu Kasse des Museum Correr. Hier ist immer frei. Hier bekommen Sie auch vor Ort ohne Anzustehen eine Eintrittskarte. Und da diese Karte auch für den Dogenpalast gilt, müssen sie dort NICHT mehr anstehen. Mit der gemeinsamen Eintrittskarte kommen Sie am Dogenpalast in dem bevorzugtem Eingang sofort rein.
Die 3 Cafés am Markusplatz

Ja, es ist manchmal etwas umstritten: Die Cafés am Markusplatz haben einen schlechten Ruf: Zu teuer, reine Touristen Abzocke, usw.
Aber… Sie sitzen auf einem der schönsten Plätzen der Welt. Napoleon soll gesagt haben der Markusplatz ist der schönste Salon Europas. Sie können in aller Ruhe das Ambiente hier genießen. Es wird extra für Sie schöne Musik gespielt. Und es ist wunderbar hier.
Ja, es ist teuer: 24 Euro für ein Aperol mit Oliven und Chips und Musik. Und trotzdem sind die Tische meist sehr gut belegt. Dafür bekommen Sie eine kurze Pause ohne dass Sie nebenan auf einer schäbigen Treppe sitzen. Es heißt: „Am Ende des Lebens bereut mach nicht was man gemacht hat, sondern meist nur das, was man nicht gemacht hat.“ Die Entscheidung liegt bei Ihnen. Oftmals ist es jedoch keine Frage, ob Sie wollen oder nicht, es ist vielmehr die Frage, ob Sie überhaupt noch einen freien Platz bekommen.
Außerdem sind in der Hochsaison viel Mitarbeiter (Angestellte) der Stadtverwaltung unterwegs und scheuchen alle Besucher die sich auf den Treppen der Geschäfte rund um den Markusplatz hinsetzen immer wieder auf. Wenn Sie selbst hier ein Geschäft hätten, die höchsten Mieten der Stadt zahlen und Ihr Eingang wird durch die Touristen blockiert, wären Sie auch zu Recht sauer.
Unser Experten Tipp: Gehen Sie in eines der Cafés rein. Bleiben Sie an der Theke stehen. Bestellen Sie sich einen Espresso. Für 1,50 Euro maximal 2.00 Euro bekommen Sie „einen Schnellen“. Das ist die Übersetzung für Espresso. So billig bekommen sie sonst nirgends in Ihrer Heimatstadt einen Café.
Experten Tipp: Pfusch am Bau ?

Das Gebäude am hinteren Ende des Markusplatzes, wurde als Verbindung der beiden Prokuratien von Napoleon erbaut. (Genauer gesagt, hat es Napoleon nur erbauen lassen. Er selbst wird wohl nicht selbst als Maurer Hand angelegt haben. Und bezahlt hat er es bestimmt auch nicht. Bezahlt wurde es mit Steuergeldern.) Heute befindet sich wie bereits erwähnt, das Museum Correr in diesem Gebäude.
Der Architekt hatte bei der Planung und beim Bau ein Problem. Die rechten, alten Prokurationen haben ein höheres Fundament als die linken, die neuen Prokurationen.
Wenn Sie sich die Verbindungen des Gebäudes mit den Prokurationen genau anschauen, dann bemerken Sie, dass es sich auf der linken Seite exakt an die Struktur und Stockwerke der alten Prokurationen genau anpasst. Auf der rechten Seite jedoch, passen wie sie im Bild rot umrandet erkennen, die Stockwerke und Balkone nicht mehr zusammen.
Markusplatz und seine Tauben

Ja, es gibt sie immer noch, die Tauben in Venedig, wie hier auf dem Markusplatz. Nicht mehr ganz so viel wie früher, aber immer noch genügend zum Fotografieren. Und Hunger haben die Tauben auch immer. Den ganzen Tag über. Und sie verdrecken noch immer noch die historischen Gebäude der Stadt.
Besonders die Kinder haben Ihre helle Freude daran, die Tauben zu füttern. Diese sind es gewohnt und fliegen Ihnen sofort auf Kopf, Schultern, Arme und Hände. Das ist dann ein willkommenes Fotomotiv.
Obwohl das Füttern mittlerweile bei Strafe verboten ist. Falls Sie noch eine Semmel vom Frühstück dabei haben, können sie ja die Tauben füttern. Taubenfüttern ist seit 2008 verboten, sie können bis zu 150 Euro Strafe dafür bezahlen. Aber trotzdem machen es die allermeisten Touristen noch immer.
Ratten der Lüfte : Tauben werden Ratten der Lüfte genannt. Flöhe, Milben, Dreck, Kot, etc. Sind Sie also vorsichtig und überlegen Sie genau auf was Sie sich einlassen. Übertreiben Sie es nicht.
Am Markusplatz: Der Uhrenturm

Er bildet das Ende der alten, nördlichen Prokuratien. Das Tor im Erdgeschoss ist der Eingang zur Mercerie, die Einkaufsmeile in Venedig, zwischen dem Markusplatz und der Rialto Brücke. Sie benutzen das Tor, wenn Sie vom Markusplatz aus zur Rialto Brücke gehen, oder wenn Sie shoppen gehen. Hier befinden sich sehr viele sehr gute Geschäfte, besonders für Mode und Mode Accessoires.
- Vollpreis-Eintrittskarte: 14,00 Euro pro Person.
- Bei Ihrer online Reservierung werden Sie nach dem Datum gefragt. Abhängig davon, werden Ihnen unterschiedliche Uhrzeiten angeboten.
- Führungen nur auf Italienisch, französisch oder Englisch.
- 5 Minuten vorher im Museum Correr am Markusplatz
- Besichtigung nur mit vorab Buchung und spezialisiertem Begleiter. Eintritt erst ab 6 Jahre möglich.
- Link: https://torreorologio.visitmuve.it/de/home/
Eine Besichtigung ist sehr empfehlenswert!
- Stellen Sie sich mit dem Rücken vor den Markusdom
- Vor Ihnen liegt jetzt die Längsseite des Markusplatzes.
- Am hinteren Ende ist der napoleonische Flügel der Prokuratien.
- In der Mitte dieses Gebäudes ist der Eingang zum Museum Correr (im ersten Stock)
- Gehen Sie die Treppe hoch bis zur Kasse des Museum Correr.
- An der Kasse des Museum Correr ist der Treffpunkt der Führung durch den Uhrenturm.
- Führungen in Englisch
- Montag, Dienstag und Mittwoch: 10:00 und 11:00 Uhr
- Donnerstag bis Sonntag: 14:00 und 15:00 Uhr
- Sind Sie bitte 5 Minuten vor dem Start der Besichtigung an der Kasse zum Museum Correr
- Die Leitung der Führung geht dann mit Ihnen in den Uhrenturm.
- 14,00 Euro pro Person.
Falls Sie eine gültige Eintrittskarte für den Dogenpalast haben, (bitte vorzeigen) dann kostet der Eintritt nur 9,00 Euro pro Person.
Geschlossen am 25.12 und 1.1 .
Eine Besichtigung ist sehr empfehlenswert!
Der Uhrenturm: Die erste Digital Uhr der Welt

Die bekannteste Uhr der Welt, ist der Big Ben in London. Direkt dahinter mit dem zweit größtem Bekanntheitsgrad, folgt der Uhrenturm in Venedig. Sie hat die erste Digital Anzeige weltweit.
Im Innern des Turms sind 2 große und 12-eckige Trommeln, die die Stunden (links) und die Minuten (rechts) anzeigen. Die Minuten Trommel wird alle 5 Minuten um eine Anzeige weitergedreht. Wenn man als Fotograf viel Geduld hat, kann man den Moment des Umschaltens (wie rechts oben im Bild) festhalten.
Der Uhrenturm: Der Mittelpunkt der Welt?

Die astronomische Uhr.
Im Mittelpunkt der Welt, so war früher die Meinung, steht die Erde. Also ist im Mittelpunkt der Drehscheibe am Uhrenturm die Erde abgebildet. Man kann es den Wissenschaftler von früher nicht verübeln. Der subjektive Eindruck ist auch noch heute, dass die Sonne im Osten aufgeht, sich im den südlichen Himmel bewegt und im Westen wieder untergeht. In Wirklichkeit dreht sich, wie wir heute wissen, nur die Erde um sich selbst und die Sonden steht still.
Und um die Erde, so war früher die vorherrschende Meinung, dreht sich der Mond. Beides wird hier am Uhrenturm dargestellt. In der Mitte ist die Erde, und der Mond mit der aktuellen Phase. (Vollmond, Neumond, etc.)
Wenn Sie genau hinschauen, dann sehen Sie direkt zwischen der Erdkugel im Zentrum und dem Mond, noch einen blauen Ring mit 5 leeren Mosaiken. Hier waren früher 5 Planeten abgebildet, die sich, wie man früher glaubte, um die Erde drehen. Da dies nicht mehr der Wahrheit entspricht, wurden sie mittlerweile natürlich entfernt.
Der Uhrenturm: Eine zweite Uhrzeit

Wenn Sie den Torbogen unter dem Uhrenturm durchgehen, sehen Sie auf der Rückseite nochmals eine 24 Stunde Uhr. Sie wird von den meisten Touristen einfach übersehen. Wer dreht sich schon in jeder Tür, oder in jedem Tor nochmals um, denn er durchgeht.
Am Markusplatz: Die alten und die neuen Prokuratien

Der Markusplatz wird im Norden und Süden umrahmt von den Prokuratien (Baubehörde). Hier wurde früher das Vermögen der Stadt verwaltet. Es war der Sitz der Stadtverwaltung, der politischen Exekutive und der Stadtplanung. Hier war auch der Wohnsitz Napoleons nach seiner Eroberung Venedigs. (1810)
Die vielen Fenster und Arkaden im Erdgeschoss fallen Ihnen bestimmt sofort auf. Die Prokuratien waren die Wohnpaläste der 9 Prokuratoren. Gearbeitet haben sie in der Libreria. Sie werden als Procuratie di San Marco bezeichnet. Rechts von den alten Prokuratien sehen Sie den Uhrenturm.
Die nördlichen Prokuratien sind die alten Prokuratien und sind für Besucher leider geschlossen.
Die südlichen Prokuratien beinhalten das Museum Correr und sind für 30,00 Euro als Gemeinschafts-Preis zusammen mit dem Dogenpalast zu besichtigen.
Fotos gefällig?

Ja, es gibt sie noch. Die professionellen Fotografen am Markusplatz. Und da sie seit viel Jahren immer noch Ihren Job machen, muss es auch eine gewisse Nachfrage geben. Trotz der 20 Millionen Fotografen rund herum. Mittlerweile hat jeder Tourist hier sein Handy dabei und macht Fotos und Selfies ohne Ende.