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Santa Maria della Salute -
Basilika der Heiligen Maria der Gesundheit

Die Santa Maria della Salute ist eines der berühmtesten Wahrzeichen von Venedig.
Von Einheimischen wird sie einfach Salute genannt.

Sie befindet sich an der Kreuzung zwischen dem Canal Grande und dem Bacino di San Marco und ist vom Wasser aus sichtbar, wenn man die Piazza San Marco betritt.

Die Salute gehört zu der Pfarrei Gesuati und ist die jüngste der sogenannten Pestilenz-Kirchen.

  
  
  
Geschichte der Basilika

Der venezianische Senat schlug im Jahre 1630 den Bau der Kirche
aufgrund einer furchtbaren Pest-Epidemie vor.

Die Seuche hatte bereits einem Drittel der Stadtbevölkerung das Leben gekostet.

Der Senat versprach daher, eine Kirche zu Ehren der Jungfrau Maria zu bauen,
wenn sie die Stadt von der Geißel befreien würde.

Im Glauben erhört worden zu sein, hielt der Senat sein Versprechen und der Bau der Kirche begann.

Die neue Basilika sollte auch der Ort der alljährlichen Präsentation der Jungfrau Maria werden.

Bei diesem Festival wird eine Prozession zur Salute von San Marco im Sestiere Dorsoduro veranstaltet.

Die Festa della Salute wird auch heute noch jedes Jahr abgehalten.

Der Architekt Baldassare Longhena war für den Bau der Santa Maria della Salute verantwortlich.

Allerdings würde er sein Meisterwerk nie fertiggestellt sehen,
denn er verstarb fünf Jahre vor dessen Fertigstellung im Jahr 1681.

  
  
  
Architektur und Design

Das Bauwerk hat eine oktogonale Form und ist eine massive Struktur mit ausladenden Kuppeln und Voluten.

Es sitzt auf einer weiten Plattform mit 100.000 Holzpfählen und ist im Innern mit Maria-Symbolik angefüllt.

Die große Kuppel stellt ihre Krone dar, der höhlenartige Innenraum ihren Leib und
die acht Seiten repräsentieren die acht Spitzen den symbolischen Stern der Mutter Jesu.

Die Basilika besteht überwiegend aus Kalkstein, der in Istrien abgebaut wurde,
und einem mit Marmorstaub überzogenen Ziegelstein, der als Marmorino bekannt ist.

Obwohl klassisch gestaltet, enthält sie einige byzantinische Elemente.

Der Hochaltar, der ebenfalls von Longhena entworfen wurde, ist im Barockstil gehalten.

Der flämische Bildhauer Josse de Corte entwarf für den Hochaltar eine Gruppe von Statuen,
an denen zu lesen ist: „Die Himmelskönigin, die die Pest austreibt“.

  
  
  
Festivals und Veranstaltungen

Jedes Jahr am 21. November legen die Stadtarbeiter von Venedig
eine Pontonbrücke über den Canal Grande zur La Salute.

Die massiven Hauptportale der Basilika werden geöffnet, und die Venezianer überqueren den Kanal,
um der Jungfrau ihren Respekt zu erweisen.

Gondoliere bringen ihre Ruder, um von einem Priester gesegnet zu werden.

Gelegentlich gibt es kostenlose Musikdarbietungen in der Basilika,
wie zum Beispiel der Orgelvesper am Nachmittag.

  
  
  
Wie Sie die La Salute erreichen

Obwohl die Santa Maria della Salute von überall her sichtbar ist, ist die Anreise nicht ganz so einfach:
entweder mit der Fähre zur Salute-Haltestelle oder über die Brücke Ponte dell'Accademia,
um durch Kanäle bis zur Basilika zu gelangen.

Die Stätte ist von Montag bis Samstag von 9.00 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 17.30 Uhr,
sowie am Sonntag von 9.00 bis 17.30 Uhr geöffnet.

  
  
  
La Salute im Lageplan

Der Plan von http://www.OpenStreetMap.org
© OpenStreetMap-Mitwirkende

  
  
  

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