
Le dimanche 27 juillet 2026, la phase de test de cette année pour la taxe de stationnement de Venise (Contributeur d'Accesso). Pour le reste de l’année 2026, Venise pourra donc être visitée à tous les jours sans inscription préalable ni paiement d’une taxe journalière.
Comment va-t-on continuer en 2027 ?
Les règles exactes pour l’année prochaine n’ont pas encore été arrêtées. D’après la pratique, les décisions correspondantes du conseil municipal ne sont prises qu’à court dernier avant le début de la nouvelle saison. Cependant, il est déjà certain que, en 2027, les frais d’utilisation ne seront plus exigés de manière forfaitaire à partir du 1er janvier, mais – si le système est maintenu – uniquement lors de certains jours clés de printemps et d’été.
Spekulationen in den Medien
Wie gewohnt sorgen ungeklärte Zukunftspläne für Diskussionen. In Medienberichten ist mitunter von drastischen Erhöhungen auf bis zu 50 Euro pro Tag die Rede. Solche Summen sind jedoch rein spekulativ. Als Kommunalpolitiker kann der Bürgermeister eine solche Anhebung nicht eigenmächtig beschließen; hierfür wären umfangreiche rechtliche Anpassungen und Genehmigungen durch die italienische Regierung in Rom erforderlich.
Unbestritten ist in Venedig jedoch nach wie vor die Erkenntnis: An Tagen mit extrem hohem Besucheraufkommen kommt die Stadt an einer Regulierung nicht mehr vorbei. Die Frage ist nur, wie diese Regulierung in Zukunft aussehen soll. Hierzu stehen im Wesentlichen drei Modelle im Raum – jedes davon mit ganz eigenen Schwachstellen.
1. Die rein finanzielle Regulierung
Die erste Option ist die schlichte Erhöhung des Eintrittspreises – sozusagen die rein marktbasierte Variante. Man schraubt die Gebühr so lange nach oben, bis es für viele spürbar zu teuer wird. Eine Abgabe von 50 Euro pro Person würde für eine vierköpfige Familie jedoch bedeuten, dass allein für den Zugang zur Stadt 200 Euro pro Tag fällig werden.
Das bringt zwei gewichtige Nachteile mit sich: Zum einen führt diese Logik dazu, dass am Ende nur noch kaufkräftige Gäste nach Venedig kommen können. Zum anderen fehlt genau dieses Geld anschließend im Budget der Besucher vor Ort. Wer 200 Euro Eintritt zahlt, spart später bei der Gondelfahrt, beim Restaurantbesuch, beim Museumseintritt oder beim Eis für die Kinder. Ob ein solcher Kaufkraft-Abzug im Sinne der lokalen venezianischen Wirtschaft ist, darf stark bezweifelt werden.
2. Die behördliche Zuteilung
Die zweite Denkweise wäre eine Kontingentierung mit fester Obergrenze – etwa maximal 70.000 Besucher pro Tag –, bei der die Stadtverwaltung die Zugangsberechtigungen per Antrag zuteilt. Bei zehntausenden Anträgen täglich würde dies jedoch einen gigantischen Verwaltungsapparat nach sich ziehen. Hunderte neue Sachbearbeiter müssten eingestellt werden, um das System ganzjährig zu verwalten – Stellen, die erfahrungsgemäß nie wieder abgebaut werden. Zudem weckt das bürokratische Zuweisen von Reiseerlaubnissen Erinnerungen an Planwirtschaften vergangener Zeiten. Ob ein solches Modell auf Akzeptanz stößt, ist mehr als fraglich.
3. Das Windhund-Prinzip („First come, first served“)
Die dritte Möglichkeit wäre eine Vergabe nach dem Online-Prinzip: Wer sich zuerst anmeldet, bekommt das Ticket. Doch auch hier zeigt die digitale Praxis rasch die Schwächen auf. Bots und gefälschte E-Mail-Adressen würden das System innerhalb kürzester Zeit fluten. Tickets für begehrte Tage würden vorsorglich reserviert, ohne dass überhaupt eine Reiseabsicht besteht – nur um sie anschließend zu Wucherpreisen auf Zweitmarkt-Plattformen wie eBay weiterzuverkaufen. Einer fairen und effektiven Besuchersteuerung wäre damit ebenfalls nicht gedient.
Fazit
Unser Fazit: Eine einfache, perfekte Lösung gibt es schlichtweg nicht. Jedes System bringt eigene Hürden und unerwünschte Nebeneffekte mit sich. Wir von Venedig.com beobachten die Entwicklungen im Rathaus sowie in Rom weiterhin aufmerksam und halten Sie über alle tatsächlichen Beschlüsse gewohnt verlässlich auf dem Laufenden.