
En face du palais des Doges se dresse la Bibliothèque Sansoviniana, ein Bauwerk von vollendeter Harmonie und Eleganz. Entworfen von dem genialen Architekten Jacopo Sansovino im 16. Jahrhundert, markiert dieses Gebäude den Moment, in dem die klassische römische Architektur ihren Einzug in Venedig hielt. Die fein gearbeiteten Arkaden und die prächtigen Skulpturen auf dem Dach bilden einen ruhigen, aber kraftvollen Kontrast zur gotischen Verspieltheit des Dogenpalastes.
In ihrem Inneren hütet die Libreria einen unermesslichen Schatz: Die Biblioteca Nazionale Marciana. Mit ihren jahrhundertealten Handschriften und seltenen Kartenwerken ist sie ein Zentrum des Wissens und der Gelehrsamkeit.
Ein Ort für Genießer und Kulturfreunde

Für die Besucher der Piazzetta bildet die Libreria den perfekten Rahmen für einen Spaziergang. Die tiefen Arkadengänge spenden im Sommer kühlen Schatten und beherbergen heute unter anderem das Archäologische Museum sowie den Zugang zu den Prunksälen der Bibliothek.
Wenn Sie die Piazzetta vom Wasser aus betreten, rahmt die Libreria zusammen mit dem Dogenpalast den Blick auf den Campanile ein – ein Anblick, der seit Jahrhunderten Reisende aus aller Welt in Staunen versetzt. Es lohnt sich, einen Moment innezuhalten und die zahllosen Statuen an der Dachkante zu betrachten, die sich gegen den blauen Himmel Venedigs abheben.
La Bibliothèque Sansoviniana (auch bekannt als Libreria Marciana) ist architektonisch gesehen das wichtigste Gegenüber zum Dogenpalast. Sie schließt die westliche Seite der Piazzetta ab und gilt als eines der schönsten Renaissance-Bauwerke der Welt.

Wichtige Details zur Libreria Sansoviniana
- Der Architekt: Sie wurde ab 1537 von Jacopo Sansovino entworfen. Sein Ziel war es, die römische Klassik nach Venedig zu bringen, was ihm so gut gelang, dass selbst Palladio das Gebäude als das schönste seit der Antike bezeichnete.
- Die Funktion: Sie beherbergt die Biblioteca Nazionale Marciana, eine der wichtigsten Bibliotheken der Welt, die auf die Schenkung kostbarer Handschriften durch Kardinal Bessarion im Jahr 1468 zurückgeht.
- Die Architektur: Typisch sind die zweistöckigen Arkaden mit dorischen und ionischen Säulen sowie die Balustrade auf dem Dach, die mit Statuen antiker Gottheiten geschmückt ist.
- Historischer Kontext: Das Gebäude ersetzte die alten, baufälligen Marktbuden und trug dazu bei, dass die Piazzetta ihr heutiges, monumentales Aussehen erhielt.
La Piazzetta – La petite sœur de la place Saint-Marc
Le palais des Doges, sur la Piazzetta
La colonne de Saint-Marc : la porte monumentale donnant sur la lagune
La colonne de saint Théodore : le premier saint patron de Venise
Caffè Chioggia : élégance et musique sur la Piazzetta
Le réveil de la Piazzetta : un guide pour les photographes
Les bancarelles : le ballet quotidien des marchands
Le Caffè Gelateria Al Todaro, sur la Piazzetta
La Porta della Carta, sur la Piazzetta
La Bibliothèque Sansovinienne : un monument de la Renaissance